Internationale Hegel-Vereinigung

Internationaler Hegelkongreß 2005

 Von der Logik zur Sprache

 Mehr als 400 Philosophinnen und Philosophen trafen sich in der Stuttgarter Liederhalle, um unter der Leitfrage "Von der Logik zur Sprache" systematische und exegetische Aspekte der Hegelschen Philosophie zu diskutieren. Wie seine Vorgänger hatte auch der jüngste Internationale Hegelkongreß die Absicht, zum einen die Auslegung der bisweilen dunklen Hegel-Texte voranzutreiben und zum anderen das Gespräch der unterschiedlichen Strömungen der Philosophie unserer Zeit im Blick auf Hegel zu befördern. Er hoffte deutlich zu machen, daß nicht nur die Hegelinterpretation von der Versprachlichung des Denkens, sondern auch die Versprachlichung des Denkens von Hegels philosophischen Anstößen zu lernen vermag. Das breite Spektrum internationaler Positionen dokumentierte eindrücklich die hieraus hervorgegangenen Denkanstöße.

Mit Vorträgen unter anderen von: Emil Angehrn (Basel), Seyla Benhabib (Yale), Richard Bernstein (New York), Robert Brandom (Pittsburgh), Rüdiger Bubner (Heidelberg), Vincent Descombes (Paris), Klaus Düsing (Köln), Felix Duque (Madrid), Michael Forster (Chicago), Gottfried Gabriel (Jena), Gerhard Gamm (Darmstadt), Hans Ulrich Gumbrecht (Stanford), Wolfram Hogrebe (Bonn), Wolfgang Künne (Hamburg), Charles Larmore (Brown), Christoph Menke (Potsdam), Julian Nida-Rümelin (München), Robert Pippin (Chicago), Martin Seel (Frankfurt a.M.), Pirmin Stekeler-Weithofer (Leipzig), Michael Wolff (Bielefeldt).

Der nächste Internationale Hegelkongreß wird im Frühjahr 2011 stattfinden.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 12.10.2016
zum Seitenanfang/up