Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

PD Dr. Gunnar Hindrichs

Wissenschaftlicher Assistent
Zimmer 107



Herr Hindrichs ist von 2008 bis 2010 beurlaubt, um eine  Gastprofessur an der University of Pennsylvania in Philadelphia wahrzunehmen.

Anschrift

Philosophisches Seminar der Universität Heidelberg,
Schulgasse 6, 69117 Heidelberg,
Tel.: 06221/ 54 22 83, Fax.: 06221/ 54 22 78.
e-mail: Gunnar.Hindrichs@urz.uni-heidelberg.de
Privat: Schloßberg 21, 69117 Heidelberg


Sprechstunde



Lehr- und Forschungsprofil

Philosophie der Subjektivität, Metaphysik, Politische Philosophie, Ästhetik.



Publikationen (Auswahl)


Bücher:

Negatives Selbstbewußtsein. Überlegungen zu einer Theorie der Subjektivität in Auseinan­dersetzung mit Kants Lehre vom transzendentalen Ich. Hürtgenwald 2002 (Schriften zur Wissenschaftsgeschichte 21).

Das Absolute und das Subjekt. Untersuchungen zum Verhältnis von Metaphy­sik und Nachmetaphysik. Frankfurt am Main 2008.



Herausgeberschaften:

Die Macht der Menge. Über die Aktualität einer Denkfigur Spinozas. Heidelberg 2006.

Von der Logik zur Sprache. Internationaler Hegelkongreß Stuttgart 2005. Stuttgart 2007. (Zusammen mit Rüdiger Bubner.)



Aufsätze:

a. philosophische:

Substanz und Materie. Zu Ernst Blochs materialistischer Spinoza-Deutung. In: Studia Spinozana 10 (1994), S. 155-172.

Unendliche Vorgeschichte. Zur Modernitätsdiagnose der »Dialektik der Aufklä­rung«. In: Zeitschrift für kritische Theorie 7 (1998), S. 41-61.

»Empirische Historik«. Traditionalität und Innovation im Geschichtskonzept Karl Lamp­rechts. In: Archiv für Kulturgeschichte 81 (1999), S. 371-395.

Scheitern als Rettung. Ästhetische Erfahrung nach Adorno. In: Deutsche Viertel­jahrs­schrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 74 (2000), S. 146-175.

Metaphysik und Subjektivität. In: Philosophische Rundschau 48 (2001), S. 1-27.

Spinozismus, Antispinozismus und die Entstehung der Hegelschen Dialektik. In: Kon­texte – Spinoza und die Geschichte der Philosophie. Hrsg. von Henryk Pisarek und Manfred Walther. Wroclaw 2001 (Acta Universitatis Wratislaviensis 2279), S. 173-202.

Habermas und die neuzeitliche Subjektivität. In: Allgemeine Zeitschrift für Philo­sophie 27 (2002), S. 67-82.

Das Problem des Historismus. In: Philosophisches Jahrbuch 109 (2002), S. 281-303.

Immanente Metaphysik und das Problem einer Rechtfertigung der Welt. In: Gren­zen und Grenzüberschreitungen. XIX. Deutscher Kongreß für Philosophie. Sekti­onsbeiträge. Hrsg. von Wolfram Hogrebe. Bonn 2002, S. 937-945.

Die Idee einer kritischen Theorie und die Erfahrung totalitärer Gesellschaften. In: Zeitper­spektiven. Studien zu Kultur und Gesellschaft. Beiträge aus der Geschichte, So­ziologie, Philosophie und Literaturwissenschaft. Hrsg. von Uta Gerhardt. Stuttgart 2003, S. 202-231.

Beantwortung der Frage: Welt ohne Tod – Hoffnung oder Schreckensvision? In: Welt ohne Tod – Hoffnung oder Schreckensvision? Hrsg. von Hans-Joachim Höhn. Göttin­gen 2004 (Preisschriften des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover 2), S. 59-110.

Warum Kant heute? Zur Kantforschung in Kants zweihundertstem Todesjahr. In: Philoso­phische Rundschau 51 (2004), S. 97-121.

Der schöpferische Winkel. In: Kreativität. XX. Deutscher Kongreß für Philoso­phie. Sekti­onsbeiträge II. Hrsg. von Günter Abel. Berlin 2005, S. 593-603.

Der Standpunkt des natürlichen Denkens. Fichtes Bestimmung des Menschen in der Auseinandersetzung mit der »Unphilosophie« Jacobis. In: System und Systemkri­tik. Beiträge zu einem Grundproblem der klassischen deutschen Philosophie. Hrsg. von Bir­git Sandkaulen. Würzburg 2006 (Kritisches Jahrbuch der Philosophie 11), S. 109-129.

Religion als politischer Existenzialismus. In: Vorgänge 173, 45. Jg., H.1 (März 2006), S. 40-44.

Ein Wort des Äsop bei Hegel und bei Marx. In: Antike und Abendland 52 (2006), S. 142-146.

Die Macht der Menge – der Grundgedanke in Spinozas politischer Philosophie. In: Die Macht der Menge. Über die Aktualität einer Denkfigur Spinozas. Hrsg. von Gunnar Hindrichs. Heidelberg 2006, S. 13-40.

Das Erbe des Marxismus. In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 54 (2006), S. 709-729.

Metaphysik als Ästhetik. In: Metaphysik, Kunst, Mythologie. Hrsg. von Markus Gabriel und Jens Halfwassen. Erscheint Heidelberg 2008.

Hegels genealogische Reflexion der Kunst. In: Gestalten des Bewußtseins. Genealogisches Denken im Kontext Hegels. Hrsg. von Volker Gerhardt, Walter Jaeschke und Birgit Sandkaulen. Erscheint in den Beiheften zu den Hegel-Studien 2008.

Die aufgeklärte Aufklärung. In: Kant und die Zukunft der europäischen Aufklärung. Hrsg. von Heiner F. Klemme. Erscheint Berlin/New York 2008.

Autorität und Milde. In: Juristenzeitung 63 (2008), S. 242-244.



b. musikalische:

Bedeutete John Cage einen Sprung in der Neuen Musik? In: Archiv für Musikwis­sen­schaft 55 (1998), S. 1-27.

Musikgeschichte als Rechtsinstanz. Dreizehn Thesen. In: Musik & Ästhetik, 4. Jg., H. 14 (April 2000), S. 77-86.

Was heißt heute: musikalische Modernität? In: Musik & Ästhetik, 7. Jg., H. 28 (Oktober 2003), S. 5-25.

Anmerkungen zur Zeitgestaltung in Klaus Hubers Kammerkonzert »Die Seele muß vom Reittier steigen ...« (2002). In: Unterbrochene Zeichen – Klaus Huber. Schrif­ten, Ge­spräche, Dokumente. Hrsg. von Michael Kunkel. Saarbrücken 2005, S. 194-217.

Die Schwarzerde der Zeit. In: Mnemosyne. Zeit und Gedächtnis in der Neuen Musik des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Hrsg. von Dorothea Redepenning und Joachim Steinheuer. Saarbrücken 2006, S. 110-129.

Der musikalische Raum. In: Musikphilosophie. Hrsg. von Ulrich Tadday. München 2007 (Musik-Konzepte Sonderband), S. 50-69.



Rezensionen:

Mit den Ohren denken. Adornos Philosophie der Musik. Hrsg. von Richard Klein und Claus-Steffen Mahnkopf. Frankfurt am Main 1998. In: Philosophische Rund­schau 46 (1999), S. 72-75.

Kunst als Erscheinen. In: Musik & Ästhetik, 5. Jg., H. 18, (April 2001), S. 101-108. (Zu Martin Seel: Ästhetik des Erscheinens. München 2000).

Frederick Neuhouser: Foundations of Hegel’s Social Theory. Actualizing Freedom. Cambridge, Mass. 2000. In: Philosophische Rundschau 48 (2001), S. 82-87.

Dieter Henrich: Grundlegung aus dem Ich. Untersuchungen zur Frühgeschichte des Idea­lismus Tübingen – Jena 1790-94. Frankfurt am Main 2004. In: Archiv für Ge­schichte der Philosophie 87 (2005), S. 336-340.



Lexikonartikel

Stichworte »Denken«, »Grund«, »Satz vom (zureichenden) Grund«, »Bestimm­bar, Be­stimmbarkeit«, »Bestimmung, durchgängige«, »Bestimmungsgrund«, »Grund, logi­scher«, »Grund, objektiver«, »Grund, subjektiver«, »Grund, transzendentaler«, »Grund/Folge«, »Denken/Erkennen«, »Idealgrund«, »Realgrund« für das Kant-Lexikon. Hrsg. von Georg Mohr, Jürgen Stolzenberg und Marcus Willaschek. Erscheint Ber­lin/New York 2008

Artikel »Fortschritt des Materials«. In: Adorno-Handbuch. Hrsg. von Richard Klein, Johann Kreuzer und Stefan Müller-Dohm. Erscheint Stuttgart 2009.



Lebenslauf


19.11.1971 geboren in Wegberg

1991 Abitur am naturwissenschaftlichen Gymnasium

1992 C-Examen in Kirchenmusik (Orgel)

1992-97 Studium der Philosophie, Mittleren und Neueren Geschichte

und Musikwissenschaft an den Universitäten Marburg, Tübingen und Heidelberg

1997 Magister Artium

1997-98 Fulbright Fellow an der University of Nebraska, Lincoln

2000 Promotion

2006 Habilitation

 

1999-2001 wissenschaftlicher Angestellter am Philosophischen Seminar

seit 2001 wissenschaftlicher Assistent am Philosophischen Seminar Heidelberg

seit 2001 Sekretär der Internationalen Vereinigung zur Förderung des Studiums der Hegelschen Philosophie

Oktober 2005 Gastdozent an der Universität Jyväskylä (Finnland)

 

Akademiepreis 2007 der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

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Letzte Änderung: 14.08.2008