Prof. Dr. Anton Friedrich Koch

 

Professor für Philosophie

Zimmer 003


Anschrift

Philosophisches Seminar
Schulgasse 6
69117 Heidelberg
Tel.: 06221/ 542463, Fax: 06221/543540
e-mail: a.koch@uni-heidelberg.de

Zuständiges Sekretariat: Frau Schweizer (Zimmer 202), Tel. 06221/ 542482
 

 

Sprechstunde

Di 14-15 Uhr, in der vorlesungsfreien Zeit nur auf Anfrage

 

Vorlesungen (Auswahl)

Hegel’s Science of Logic

Kant, Kritik der reinen Vernunft

Einführung in die analytische Philosophie

Antinaturalismus

Truth and Time: Lessons from Kant and Heidegger

Praktische Philosophie

Einführung in Hegels Logik


Philosophische Thesen

 

Mitarbeiter

Dr. Mike Stange (Akademischer Rat auf Zeit)
Dr. Roberto Vinco (Akademischer Rat auf Zeit)
Dr. Markus Herrmann (wissenschaftlicher Mitarbeiter)
Dr. Sebastian Stein (wissenschaftlicher Mitarbeiter)
Nina Oser (wissenschaftliche Hilfskraft)

 

Lehr- und Forschungsprofil

Klassische griechische Metaphysik, Kant und Deutscher Idealismus, Philosophie der Gegenwart

 

Veröffentlichungen (in Auswahl)

 

I. Bücher

  1. Vernunft und Sinnlichkeit im praktischen Denken. Eine sprachbehavioristische Re­kon­struktion Kantischer Theo­reme gegen Sellars. Würzburg 1980.
  2. Subjektivität in Raum und Zeit, Frankfurt am Main 1990.
  3. Subjekt und Natur. Zur Rolle des „Ich denke“ bei Descartes und Kant. Paderborn 2004.
  4. Versuch über Wahrheit und Zeit, Paderborn 2006.
  5. Wahrheit, Zeit und Freiheit. Einführung in eine philosophische Theorie. Paderborn 2006.

 

II. Aufsätze

  1. „Differenz und Einheit der Sprachebenen“, in: Zeitschrift für philosophische For­schung 39 (1985), 574-589.
  2. „Die Freiheit Gottes und der Menschen in Leibniz’ System der prästabilierten Har­mo­nie“, in: prima philosophia 3 (1990), 129-142.
  3. „Kants Kritik des Sinnesdatenatomismus im zweiten Teil der B-Deduktion“, in: pri­ma philosophia 5 (1992), 113-127.
  4. „Warum ist das Seiende keine Gattung?“ in: prima philo­sophia 6 (1993), 133-142.
  5. „Wieviel Erfolg braucht der Mensch, um glücklich zu sein?“ in: Zeitschrift für philo­sophische Praxis, Heft 1/94, 23-31.
  6. „Wozu noch Erste Philosophie? Über das Wechselverhältnis von Subjektivität und raumzeitlicher Einzelnheit“, in: Zeitschrift für philosophische Forschung 48 (1994), 497-517.
  7. „Philosophie und Metaphysik“, in: Uwe Justus Wenzel (Hg.), Vom Ersten und Letzten. Positionen der Metaphysik in der Gegenwartsphilosophie. Frankfurt am Main 1998, 77-97.
  8. „Die Selbstbeziehung der Negation in Hegels Logik“, in: Zeitschrift für philosophische Forschung 53 (1999), 1-29.
  9. „Sein – Nichts – Werden“, in: Andreas Arndt/Chri­stian Iber (Hg.), Hegels Seins­logik. Interpretationen und Perspektiven. Berlin 2000, 140-157.
  10. „Der Selbstverlust des Begriffs“, in: Audun Oefsti, Peter Ulrich und Truls Wyller (Hg.), Indexicality and Idealism. The Self in Philosophical Perspective. Paderborn 2000, 69-83.
  11. „Subjektivität als Individuationsprinzip raumzeitlicher Einzeldinge“, in: Matthias Kettner und Helmut Pape (Hg.), Indexikalität und sprachlicher Weltbezug, Paderborn, 2002, 179-195.
  12. „Der Logos als Bild des Seins bei Meister Eckhart“, in: Johannes Brachtendorf (Hg.), Prudentia und Contemplatio. Ethik und Metaphysik im Mittelalter. Festschrift für Georg Wieland zum 65. Geburtstag. Paderborn 2002, 142-159.
  13. „Hegel über Indexikalität und sinnliche Gewißheit“, in: Audun Oefsti, Peter Ulrich, Truls Wyller (Hg.), Indexicality and Idealism II, Paderborn 2002, 65-83.
  14. „Die Antinomie vom Lügner und der Satz des Protagoras“, in: Thomas Buchheim, Rolf Schönberger und Walter Schweidler (Hg.), Die Normativität des Wirklichen. Über die Grenze zwischen Sein und Sollen. Robert Spaemann zum 75. Geburtstag. Stuttgart 2002, 239-249.
  15. „Dasein und Fürsichsein (Hegels Logik der Qualität)“, in: G.W.F. Hegel. Wissenschaft der Logik, hg. von A.F. Koch und F. Schick, Berlin 2002, 27-49.
  16. „Sein – Wesen – Begriff“, in: Der Begriff als Wahrheit. Zum Anspruch der Hegelschen „Subjektiven Logik“, hg. von A.F. Koch, A. Oberauer und K. Utz, Paderborn 2003, 17-30.
  17. „Die Logik des Scheinens und der Sinn von ‚ich’“, in: Achim Lohmar und Henning Peucker (Hg.), Subjekt als Prinzip? Zur Problemgeschichte und Systematik eines neuzeitlichen Paradigmas. Würzburg 2004, 27-41.
  18. „Unmittelbares Wissen und logische Vermittlung. Hegels Wissenschaft der Logik“, in: Walter Jaeschke und Birgit Sandkaulen (Hg.), Friedrich Heinrich Jacobi. Ein Wende­punkt der geistigen Bildung der Zeit, Hamburg 2004, 319-336.
  19. „Freiheit bei Kant“, in: Kant, Luther und die Würde des Menschen. Veröffent­lichun­gen der Luther-Akademie Sondershausen-Ratzeburg e.V., Band 2, hg. von Friedrich-Otto Scharbau, Erlangen 2005, 39-53.
  20. „Die Problematik des Übergangs von der Schlusslehre zur Objektivität“, in: Andreas Arndt, Christian Iber und Günter Kruck (Hg.), Hegels Lehre vom Begriff, Urteil und Schluss, Berlin 2006, 205-215.
  21. „Die Prüfung des Wissens als Prüfung ihres Maßstabs. Zur Methode der Phänomeno­logie des Geistes“, in: Jindřich Karásek, Jan Kuneš und Ivan Landa (Hg.), Hegels Ein­leitung in die Phänomenologie des Geistes, Würzburg 2006, 21-33.
  22. „Unbewusstes und Willensfreiheit“, in: Michael Günter und Peter Schraivogel (Hg.), Sigmund Freud. Die Aktualität des Unbewussten, Tübingen 2007, 57-70.
  23. „Metaphysik und spekulative Logik“, in: Matthias Lutz-Bachmann und Thomas M. Schmidt (Hg.), Metaphysik heute – Probleme und Perspektiven der Ontologie, Freiburg/München 2007, 40-56.
  24. „Die schlechte Metaphysik der Dinge. Metaphysik als immanente Metaphysikkritik bei Hegel“, in: Internationales Jahrbuch des Deutschen Idealismus 5 (2007): Metaphysik im Deutschen Idealismus, 189-210.
  25. „Sinnliche Gewißheit und Wahrnehmung. Die beiden ersten Kapitel der Phänomenologie des Geistes“, in: Klaus Vieweg und Wolfgang Welsch (Hg.), Hegels Phänomenologie des Geistes – Ein kooperativer Kommentar zu einem Schlüsselwerk der Moderne, Frankfurt am Main 2008, 135-152.
  26. „Zeit und Ewigkeit“, in: Edmund Arens (Hg.), Zeit denken. Eschatologie im interdisziplinären Diskurs. Freiburg im Breisgau 2010, 81-100.
  27. „Aristoteles und Hegel“, in: Gerald Hartung (Hg.), Eduard Zeller. Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte im 19. Jahrhundert. Berlin/New York 2010, 177-187.
  28. „Hegel und Heidegger“, in: Bärbel Frischmann (Hg.), Sprache – Dichtung – Philoso­phie. Heidegger und der Deutsche Idealismus. Freiburg/München 2010, 137-154.
  29. „Die Macht der Antinomie und die normativen Grundlagen der Polis“, in: Jahrbuch der Heidelberger Akademie der Wissenschaften für 2009, Heidelberg 2010, 118-131.
  30. Persons as Mirroring the World”, in: James R. O’Shea und Eric M. Rubenstein (Hg.), Self, Language, and World. Problems from Kant, Sellars, and Rosenberg, Atascadero (Kalifornien) 2010, 232-248.
  31. „Glück und Zeit“, in: Neue Zeitschrift für systematische Theologie und Religionsphilosophie 52 (2010), 219-231.
  32. (Zusammen mit Katharina Razumovsky:) „Wahrheit und Versöhnung. Bemerkungen zum Begriff der Kunst“, in: Zeitschrift für philosophische Forschung 64 (2010), 451-473.
  33. „Das ontologische Argument und Hegel“, in: L’assoluto e il divino. La teologia cristiana di Hegel (Archivio di filosofía), hg. von Tommaso Pierini, Georg Sans, Pierluigi Valenza und Klaus Vieweg, Pisa und Rom 2011, 149-155.
  34. „Die Bildtheorie des Elementarsatzes und die Lesbarkeit der Dinge (Wittgenstein, Sellars, Kant)“, in: Siri Granum Carson, Jonathan Knowles, Bjørn K. Myskja (Hg.), Kant: Here, Now, and How. Essays in honour of Truls Wyller, Paderborn 2011, 179-192.
  35. „Hegel: Die Einheit des Begriffs“, in: Johannes Brachtendorf und Stephan Herzberg (Hg.), Einheit und Vielheit als metaphysisches Problem, Tübingen 2011, 177-198.
  36. „Der metaphysische Realismus und seine skeptizistische Rückseite“, in: Markus Gabriel (Hg.) Skeptizismus und Metaphysik. Deutsche Zeitschrift für Philosophie. Sonderband 28, Berlin 2012, 93-104.

 

III. Einleitungen

  1. „Stationen der klassischen deutschen Philosophie“,  Ein­führung zu: Die klassische deutsche Philosophie. Ein Lesebuch, hg. von A.F. Koch, München und Zürich 1989, 11-71.
  2. „Die symbolischen Bücher der evangelisch-lutherischen Kirche als Gegenstand der Kritik in der Aufklärungszeit und bei Immanuel Carl Diez“, in: Immanuel Carl Diez, Briefwechsel und Kantische Schriften. Wissens­begrün­dung in der Glaubens­krise Tübingen – Jena (1790-1792). Herausgegeben von Dieter Henrich. Stuttgart 1997, 924-986.
  3. „Diez’ Kritik der Möglichkeit einer Offenbarung“, in: Imma­nuel Carl Diez, Brief­wechsel und Kantische Schriften. Wissens­begrün­dung in der Glaubenskrise Tübin­gen - Jena (1790-1792). Herausgegeben von Dieter Henrich. Stuttgart 1997, 987- 1032.

 

Lebenslauf 

Sept. 1952 geboren in Gießen
1959-1971 Schule in Fronhausen/Lahn und Gießen
1971-1980 Studium und Promotionsstudium der Philosophie und der Germanistik in Hei­del­berg
Mai 1980 Promotion in Heidelberg
1979-1981 Wissenschaftlicher Angestellter am Philosophischen Se­minar der Universität Heidelberg
1982-1989 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Universität München
Januar 1989 Habilitation in München
1989-1993 Privatdozent und Oberassistent am Institut für Philosophie der Universität München
1991-1993 Lehrstuhlvertretungen in Halle
1993-1996 Professor für Geschichte der Philosophie in Halle
1996-2009 Professor für Philosophie in Tübingen
Seit 2008 Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
2009 Gastprofessor an der Emory University, Atlanta, Georgia, USA
Seit 2009 Professor für Philosophie in Heidelberg

 

 

 

 

 

 

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 03.02.2014
zum Seitenanfang/up